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8 de julho

Das Beduerfnis meine Gedanken auf zu schreiben hatte ich ja imemr schon. Leider ist nicht immer alles greifbar und im generellen auch viel zu viel um alles auf zu schreiben. Deswegen versuche ich auf ein neues meine Gedanken zu sortieren und HIER auf zu schreiben.
Ich bin stolz drauf, so lange regelmaessig geschrieben zu haben aber wenn ich heute meine alten Eintraege lese machen sie mir oft Angst. Ich muss aber akzeptieren was in der Vergangenheit war, denn es hat mich zu dem gemacht was ich heute bin.

Ich will wieder anfangen zu bloggen, wenn auch auf eine andere Art. Ich will lernen meine Gedanken zu kontrollieren und zusammen zu fassen... ausserdem muss ich auch mal wieder der Deutschen Sprache maechtig werden! Da es in der Vergangenheit nicht so gut war ueber mein eigenes Leben zu schreiben und das auch eher langweilig fuer den Aussenstehenden ist, werde ich von nun an eherueber allgemeine Themen schreiben. Gedanken, die in meinem Alltag entstehen, aber verallgemeinert. Fuer meine privaten Gedanken habe ich immer noch mein Tagebuch, was ich gefuehrt habe seit ich nicht mehr gebloggt hatte.

Angefangen habe ich damit, mir Teile meiner alten Eintraege durch zu lesen. Und beim umher schauen ist mir auch aufgefallen, dass alte Freunde/ Mitmenschen auf die selbe Idee gekommen sind und ihren Blog wieder angefangen haben. Jetzt werde ich mich darauf konzentrieren den Blog neu zu definieren und ab und zu etwas zu schreiben.

Vielleicht bringt es mich ja weiter im Leben =)
8.7.08 22:05


Mann aus Brasilien

Du erkennst mich bevor ich dich ueberhaupt realisiere. Schnell stelle ich mit bedauern fest, dass du immer noch an dieser Kleinen haengst. Sie zieht dich hinter sich her. Du schaust mich an, ohne Laecheln. Deine Augen ruhen auf mir. Ich sehe meine Chance: Als haette ich nichts bemerkt, kreuze ich deinen Weg hinter ihr, hoffend dass du gezwungen bist sie los zu lassen. Ich schaue dich nicht an, als ich ploetzlich deine Hand an meiner Huefte fuehle. Langsam wandert sie hinunter zu meinem Hintern. Ich schaue dich an. Du kuesst du mich. Stark und maennlich. Ich spuere deine Zunge an meinem Hals, durch deinen warmen Atem bekomme ich eine Gaensehaut. Das interessiert dich nicht.
Du beendest das Spiel, so blitzartig wie du es angefangen hast. Ich stolpere weiter, das Blut rauscht durch meine Adern, vibriert zum Beat der Musik.
Ich schaue zur Seite. Die Kleine hat nichts bemerkt, sie umarmte eine Freundin. Auch die anderen Personen um dich und mich herum scheinen zu viel mit ihrem eigenen Leben zu tun zu haben, so dass sie den Ausdruck auf ihren Geschichtern verloren haben. Vielleicht sind sie auch nur betrunken.
Ich schaue dich nicht noch einmal an.
Du bist ein Player und du kennst die Regeln.

Einige Naechte spaeter sehe ich dich wieder. Mein Herz faengt an zu schlagen, als sich unsere Blicke treffen. Nicht durch Zufall sondern weil du es so willst.
Herzhaft umarmst du deine Counsine (In Brasilien ist es legal etwas mit Verwandten zu haben). Wie konnte ich dich nur so unterschaetzen, als ich dich zum ersten Mal gesehen habe? Ich habe dich fuer schuechtern gehalten, dabei hast du mich beim 1. Mal schon mit deinen Blicken ausgezogen.
Ich fuehle mich staerker nun, dass ich weiss was du willst.

Der Brasilianer, mit dem ich Funk (brasilianischer Tanz, bei dem es nur darauf ankommt moeglichst viel mit dem Hintern zu wackeln) tanze ist gut. Du stellst dich geschickt vor mich, tanzt mit deiner Counsine. Wir beide wissen, dass du wieder spielen willst. Erst beruehrst du meinen Bauch, dann wandern deine starken Haende weiter nach unten. Ich werde schwach, kann mir aber vor die nichts anmerken lassen. Ich weiss diesmal auch ohne mich umzuschauen, dass keiner etwas mitbekommen hat.
Und wieder bist du weg und laesst mich mit dem Beat in meinen Ohren und dem Verlangen in meinem Bauch zurueck.
Du wirst wieder kommen, denn du bist ein verdammt guter Player, wahrscheinlich der beste den ich in meinem ganzen Leben getroffen habe.
Du kennst nicht nur die Regeln, du machst sie.

Du willst mich wieder sehen.

Heute Nachtmittag bin ich augewacht. Mein letzten Bilder meines Traumes waren noch so klar, so deutlich als wollte der Traum, dass man sich an ihn erinnert.
Ich traemte, dass ich zu einem Theaterstueck ging. Dort verliebte ich mich in den unscheinbaren Eselverkaeufer. Dieser lud mich zu seine, naechsten Theaterstueck ein. Doch er war kein unscheinbarer Eselverkaeufer mehr. Er war Casanova, der beruechtigte, der jede Frau verfuehrt.

Ich glaube an die Bedeutung von Traeumen. Wie sieht es mit diesem aus?

(Eine wahre Geschichte)
9.7.08 22:48